Am Gerät oder lieber mit freien Gewichten trainieren?

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Am Gerät oder lieber mit freien Gewichten trainieren?

Wer regelmässig ein Fitnessstudio besucht, wird schnell draufkommen, dass es neben einem Kardiobereich, eventuell einem Wellnessbereich und anderen Abteilungen, der Krafttraining-Bereich in zwei Gruppen zu unterteilen ist. Einerseits gibt es die klassischen, altbekannten Grundübungen und Trainingsmethoden, wo mit freien Gewichten auf der Bank oder mit Langhanteln trainiert wird, und gleichzeitig gibt es den Bereich mit den Trainingsmaschinen. Die meisten Trainierenden haben eine gewisse Präferenz und trainieren entweder mit den klassischen Übungen bei freien Gewichten, oder an den Maschinen. Denn das Training ist mit freien Gewichten in vielerlei Hinsicht anders als mit Maschinen und umgekehrt. Deswegen stellt sich hier die Frage: Was sind die Unterschiede und was sind im speziellen die Vorteile an den zwei verschiedenen Trainingsmethoden? Erfahren Sie in diesem Artikel alle relevanten Differenzen.

Eine Frage des Wissens

Wer neu im Kraftsport ist, tendiert dazu Fehler zu machen. Beim ausüben des Trainings kann oft schon ein wenig durchgestreckter Rücken oder ein falscher Stand zu schlechteren Trainingsergebnissen oder sogar möglichen Verletzungen führen. Wer bei Maschinen trainiert, hat es da oft leichter. Denn anders als bei freien Gewichten ist der Bewegungsradius eingeschränkt und es kann weniger falsch gemacht werden, da die Maschine oft nur die richtigen Bewegungen zulässt. Nichts desto trotz muss das Gerät richtig eingestellt werden und die Ausführung sollte mit den richtigen Intensität und einer korrekten Ausführung durchgeführt werden.

Bei den freien Übungen hingegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler passieren, weitaus höher. Hierbei sind Winkel, Bewegungsradius und Stellung frei einstellbar, was Vor- und Nachteile hat. Besonders als Neuling im Kraftsport sollte man jedoch unbedingt professionellen Rat von erfahrenen Sportlern aufsuchen. Zum Beispiel ist beim Bankdrücken der Griff an der Stange von hoher Bedeutung, viele Anfänger wissen nicht, dass dieser circa so breit wie die eigenen Schultern sein sollte und trainieren deshalb falsch. Oder aber beim Kreuzheben, wo das Rückgrat enorme Auswirkung auf den Trainingserfolg hat, und stets gerade sein sollte, während die Brust durchgestreckt werden muss. Diese Details kosten oft Gesundheit und Trainingserfolg, was vielen Anfängern die Lust am Sport nimmt.

Bessere Resultate

Was allerdings sicherlich ein Vorteil vom freien Training mit Gewichten ist, sind die besseren Resultate. Besonders hinsichtlich der Kraft ist zum Beispiel Bankdrücken klar einer Maschine für das Brusttraining überlegen. Die Maschine trainiert nämlich immer den exakten Winkel, während auf der Bank stets ein minimaler Unterschied beim Winkel von einigen Grad herrscht. Durch diesen scheinbar marginalen Unterschied werden jedoch weit mehr Muskelstränge trainiert und mehr Kraft aufgebaut. Gleichzeitig ist die Kraft auch ausserhalb des Fitness Centers weitaus besser einsetzbar, weil zum Beispiel beim Koffertragen durch die zuvor regelmässige, minimale Veränderung des Winkels der Muskel besser auf die neue Form von Belastung anspricht.

Unterschiedliche Ziele

Das Training mit Maschinen führt langfristig eher zu voluminösen Muskeln, dafür aber weniger zur Kraft, es fällt optisch auf dass die Muskeln etwas „aufgeblasen“ wirken. Beim Krafttraining mit freien Gewichten dauert es hingegen etwas länger, dafür sind die Muskeln sowohl für körperliche Arbeiten, wie auch für die Optik sehr gut verwendbar. Wer also langfristig Old-School-Bodybuilder wie Schwarzenegger, Rühl etc. als Vorbild beim Training sieht, sollte sich eher auf Grundübungen fokussieren und die Maschinen aussen vor lassen. Will man schnell optisch ansprechende Muskeln aufbauen, ohne sich auf die Ausführung und die Technik dahinter zu konzentrieren, ist das Training an der Maschine ratsam.

Fitnesstraining an der Maschine und mit freien Gewichten sind zwei unterschiedliche Dinge, und führen zu ebenso unterschiedlichen Resultaten. Beide Trainingsmethoden führen zu Muskelaufbau und einem optisch auffallendem, muskulösen Körper. Jedoch kann man sagen, dass Training an der Maschine für kurzfristigen Erfolg zur Verbesserung des Aussehens geeignet ist, während das freie Training eher sportlicher Natur ist, und langfristig für mehr Resultate und Muskelvolumen sorgt.


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Für den Traumkörper: Kardiotraining oder besser Massetraining?

Sportliches und athletisches Aussehen wird immer mehr zum Hauptaugenmerk punkto Schönheit. Denn neben dem Gesicht, der Frisur und dem Lächeln gewinnt auch die körperliche Fitness an Relevanz in unserer Gesellschaft. Deswegen versuchen sich immer mehr Menschen im Aufbau ihres Traumkörpers. Aber wie genau soll das geschehen? Prinzipiell sind die Bemühungen in zwei Gruppen zu unterteilen.

Der Kardio-Typ. Anders als beim Massetraining wird auf lange Trainingssätze und viele Wiederholungen gesetzt. Das kann im Fitnesscenter mit Gewichten und Hanteln genauso praktiziert werden, wie am Fahrrad oder am Ergometer. Ausschlaggebend ist die Tatsache, dass der Trainingserfolg durch langanhaltende Intensität, wenig oder kurze Pausen und viele Wiederholungen erreicht wird. Der Körperbau nach längerer Zeit Kardiotraining ist schlank, definiert und eher schlaksig.

Der Masse-Typ. Im Gegensatz zum Kardiotraining wird beim Massetraining auf kurze Sätze, viele oder längere Pausen und hohe Intensität gesetzt. Vorzugsweise wird beim Massetraining mit Gewichten trainiert, Anfänger können allerdings auch ausreichend mit dem eigenen Körpergewicht trainieren. Tendenziell ist der Masse-Typ muskulös, voluminös, jedoch oft nicht sehr definiert und mit etwas überschüssigem Körperfett ausgestattet.

Vor- und Nachteile von Kardiotraining

Wer Kardiotraining ausübt, sportelt eindeutig gesünder, als jemand, der mit hohem Gewicht und wenigen Sätzen das Risiko in Kauf nimmt, sich mögliche Bänderzerrungen zuzuziehen. Gleichzeitig ist Kardiotraining optimal für die Fettverbrennung, und um einen definierten Körper zu erlangen. Die Muskeln werden durch das Training zwar nicht so voluminös werden, dafür aber durch den geringeren Körperfettanteil umso besser und definierter aussehen. Abgesehen davon sind sie härter und sehen auch symmetrischer aus als Muskeln, die innerhalb von einigen Wochen Massephase aufgebaut wurden.

Gleichzeitig ist Kardiotraining wohl körperlich und geistig anstrengender, weil die Muskeln noch extremer ausgereizt werden müssen, um Muskelzuwächse zu verzeichnen. Abgesehen davon werden die Muskeln nicht besonders voluminös und es werden enorm viele Kalorien verbrannt, die man vielleicht für das parallel laufende Massetraining bräuchte.

Vor- und Nachteile von Massetraining

Massetraining hat viele Vorteile: Anders als beim Kardiotraining ist der Zeitfaktor nicht so enorm. Theoretisch kann schon eine halbe Stunde Training einige Male die Woche einiges bewirken, besonders bei Anfängern. Auch das Training selbst wird von den meisten Menschen als weniger aufreibend als Kardiotraining beschrieben, weil Pausen eingebaut werden und die Belastung nicht über einen längeren Zeitraum konstant gleich ist. Die optischen Vorteile sind ganz klar, dass man muskulöser wird, breiter und grösser wird und die Muskeln relativ schnell (oft bereits schon nach wenigen Wochen), ziemlich an Masse gewinnen. Abgesehen davon ist die Ernährung nicht so streng zu nehmen wie beim Kardiotraining, wobei darauf geachtet werden muss, nicht zu wenig Proteine, Kohlenhydrate, etc. zu sich zu nehmen, um dem Körper die Chance zu geben, so viel Masse wie möglich aufzubauen.

Die Nachteile sind aufgrund der üppigen Ernährung sehr logisch nachzuvollziehen: Aufgrund dem Überschuss an Nahrung, der notwendig ist, um die Muskeln maximal wachsen zu lassen, speichert der Körper die Energie auch automatisch als Depotfett ab. Deswegen ist man während des Massetrainings oft etwas schwerer und hat einen höheren Körperfettanteil, was optisch eher suboptimal ist. Abgesehen davon sind die Muskeln, sofern sie nicht im Pump sind, relativ weich und können sogar etwas schwammig wirken, da durch den vergleichsweise schnellen Aufbau viel Wasser in den Muskeln gespeichert wird.

Fazit

Kardiotraining und Massetraining haben beide ihre Vorteile und führen zu unterschiedlichen Endresultaten. Ob ein sehr massereicher Typus besser gefällt als ein schlanker und definierter Körper, ist Geschmackssache. Tatsache ist jedoch, dass beide Trainingsmethoden zu einem sportlichen und betontem Körper führen, der auf jeden Fall besser ankommt, als ein völlig untrainierter Körperbau.


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