Für den Traumkörper: Kardiotraining oder besser Massetraining?

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Für den Traumkörper: Kardiotraining oder besser Massetraining?

Sportliches und athletisches Aussehen wird immer mehr zum Hauptaugenmerk punkto Schönheit. Denn neben dem Gesicht, der Frisur und dem Lächeln gewinnt auch die körperliche Fitness an Relevanz in unserer Gesellschaft. Deswegen versuchen sich immer mehr Menschen im Aufbau ihres Traumkörpers. Aber wie genau soll das geschehen? Prinzipiell sind die Bemühungen in zwei Gruppen zu unterteilen.

Der Kardio-Typ. Anders als beim Massetraining wird auf lange Trainingssätze und viele Wiederholungen gesetzt. Das kann im Fitnesscenter mit Gewichten und Hanteln genauso praktiziert werden, wie am Fahrrad oder am Ergometer. Ausschlaggebend ist die Tatsache, dass der Trainingserfolg durch langanhaltende Intensität, wenig oder kurze Pausen und viele Wiederholungen erreicht wird. Der Körperbau nach längerer Zeit Kardiotraining ist schlank, definiert und eher schlaksig.

Der Masse-Typ. Im Gegensatz zum Kardiotraining wird beim Massetraining auf kurze Sätze, viele oder längere Pausen und hohe Intensität gesetzt. Vorzugsweise wird beim Massetraining mit Gewichten trainiert, Anfänger können allerdings auch ausreichend mit dem eigenen Körpergewicht trainieren. Tendenziell ist der Masse-Typ muskulös, voluminös, jedoch oft nicht sehr definiert und mit etwas überschüssigem Körperfett ausgestattet.

Vor- und Nachteile von Kardiotraining

Wer Kardiotraining ausübt, sportelt eindeutig gesünder, als jemand, der mit hohem Gewicht und wenigen Sätzen das Risiko in Kauf nimmt, sich mögliche Bänderzerrungen zuzuziehen. Gleichzeitig ist Kardiotraining optimal für die Fettverbrennung, und um einen definierten Körper zu erlangen. Die Muskeln werden durch das Training zwar nicht so voluminös werden, dafür aber durch den geringeren Körperfettanteil umso besser und definierter aussehen. Abgesehen davon sind sie härter und sehen auch symmetrischer aus als Muskeln, die innerhalb von einigen Wochen Massephase aufgebaut wurden.

Gleichzeitig ist Kardiotraining wohl körperlich und geistig anstrengender, weil die Muskeln noch extremer ausgereizt werden müssen, um Muskelzuwächse zu verzeichnen. Abgesehen davon werden die Muskeln nicht besonders voluminös und es werden enorm viele Kalorien verbrannt, die man vielleicht für das parallel laufende Massetraining bräuchte.

Vor- und Nachteile von Massetraining

Massetraining hat viele Vorteile: Anders als beim Kardiotraining ist der Zeitfaktor nicht so enorm. Theoretisch kann schon eine halbe Stunde Training einige Male die Woche einiges bewirken, besonders bei Anfängern. Auch das Training selbst wird von den meisten Menschen als weniger aufreibend als Kardiotraining beschrieben, weil Pausen eingebaut werden und die Belastung nicht über einen längeren Zeitraum konstant gleich ist. Die optischen Vorteile sind ganz klar, dass man muskulöser wird, breiter und grösser wird und die Muskeln relativ schnell (oft bereits schon nach wenigen Wochen), ziemlich an Masse gewinnen. Abgesehen davon ist die Ernährung nicht so streng zu nehmen wie beim Kardiotraining, wobei darauf geachtet werden muss, nicht zu wenig Proteine, Kohlenhydrate, etc. zu sich zu nehmen, um dem Körper die Chance zu geben, so viel Masse wie möglich aufzubauen.

Die Nachteile sind aufgrund der üppigen Ernährung sehr logisch nachzuvollziehen: Aufgrund dem Überschuss an Nahrung, der notwendig ist, um die Muskeln maximal wachsen zu lassen, speichert der Körper die Energie auch automatisch als Depotfett ab. Deswegen ist man während des Massetrainings oft etwas schwerer und hat einen höheren Körperfettanteil, was optisch eher suboptimal ist. Abgesehen davon sind die Muskeln, sofern sie nicht im Pump sind, relativ weich und können sogar etwas schwammig wirken, da durch den vergleichsweise schnellen Aufbau viel Wasser in den Muskeln gespeichert wird.

Fazit

Kardiotraining und Massetraining haben beide ihre Vorteile und führen zu unterschiedlichen Endresultaten. Ob ein sehr massereicher Typus besser gefällt als ein schlanker und definierter Körper, ist Geschmackssache. Tatsache ist jedoch, dass beide Trainingsmethoden zu einem sportlichen und betontem Körper führen, der auf jeden Fall besser ankommt, als ein völlig untrainierter Körperbau.


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