Sauna: Erholung für Körper und Seele

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Sauna: Erholung für Körper und Seele

Die Sauna gilt gemeinhin als der bekannteste finnische Exportartikel. Untersuchungen zufolge setzen sich mehr als eine Million Schweizer regelmässig in die bis zu 100 Grad heisse Schwitzhütte, um die Seele baumeln zu lassen und den Kreislauf auf Trab zu bringen. Lesen Sie im folgenden Beitrag, welche Auswirkungen Saunabesuche auf die menschliche Gesundheit haben.

Ausschwemmen von Giftstoffen

Einer der grössten Vorteile des Saunierens ist, dass dabei Unmengen an Giftstoffen aus dem Körper geschwemmt werden. Bei einem einzigen Saunagang – dies entspricht etwa 15 Minuten – verliert der Körper fast einen halben Liter Schweiss. Die ausgeschiedene Flüssigkeit wird zunächst aus dem Blut gewonnen, welches dadurch minimal dickflüssiger wird. Später gleicht der Körper den Flüssigkeitsverlust aus, indem er dem Fett- und Bindegewebe sowie den Muskeln Wasser entzieht. Dieses gelangt ins Blut – und damit auch Giftstoffe aus dem Metabolismus, die sich im Gewebe abgesetzt haben. Diese Stoffe werden anschliessend über den Urin aus dem Körper gespült.

Experten empfehlen, erst nach dem letzten Saunagang zu trinken. Der Grund: Nimmt man während des Saunierens Flüssigkeit zu sich, wird der oben beschriebene „Ausschwemmprozess“ von Giftstoffen gestoppt. Da man beim Saunieren nicht nur Schlackenstoffe, sondern auch jede Menge Mineralien ausschwitzt, sollte man sich beim Trinken nicht zurückhalten. Am besten greift man zu Mineralwässern oder Fruchtschorlen.

Stimulation des Immunsystems

Beim Saunieren atmet man heisse Luft ein, was zur Folge hat, dass die Schleimhäute besser durchblutet werden. Der Körper beginnt in verstärktem Masse, Sekrete abzusondern. In diesen Sekreten befinden sich Abwehrstoffe gegen Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger. Die Immunzellen gelangen schneller in feine Schleimhautgefässe, und die Zahl der Abwehrzellen im Körper steigt rapide an. Das Schwitzen in der Sauna ist mit Fieber vergleichbar – auch hier werden Abwehrreaktionen eingeleitet, die die Zellneubildung anregen. Der Unterschied ist freilich, dass diese Reaktionen beim Saunieren absichtlich hervorgerufen werden.

Dass Saunabesuche eine positive Wirkung auf die Immunabwehr haben, ist mittlerweile auch wissenschaftlich erwiesen. Saunagänger, so legen es verschiedene Untersuchungen zu diesem Thema nahe, erkranken seltener an grippalen Infekten und haben weitaus niedrigere Fehlzeiten am Arbeitsplatz als Menschen, die nie in die Sauna gehen. Die Ergebnisse beziehen sich allerdings auf Personen, die eine original finnische Sauna besuchen. Eine der bekanntesten Einrichtungen dieser Art ist DIE SAUNA INSEL® im münsterländischen Dülmen.

Bessere Thermoregulation

Wer regelmässig in die Sauna geht, bekommt dadurch eine bessere Thermoregulation. Im Sommer kühlt der Körper leichter ab, im Winter werden die Wärmekapazitäten geschont. Dieser Effekt ist eine Folge der extremen Temperaturreize, denen man beim Saunieren ausgesetzt ist. Zwar steigt die Körpertemperatur trotz der enormen äusseren Hitze nur geringfügig an (in der Regel um ein bis zwei Grad Celsius) – um die Temperatur auf einem konstanten Niveau zu halten, muss der Körper aber einiges aufbieten: Die Haut beginnt zu schwitzen, um eine sogenannte Verdunstungskühle zu erzeugen. Das Herz pumpt unablässig Blut in die geweiteten Gefässe der Körperperipherie.

Ein sehr angenehmer Nebeneffekt des regelmässigen Saunierens ist, dass Wetterumschwünge einen geringeren Effekt auf den Körper haben. Die Muskeln reagieren bei plötzlichen Temperaturanstiegen oder -stürzen weniger gereizt. Vor dem Hintergrund des Klimawandels ist dies ein Punkt, dessen Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Darüber hinaus erhöht sich durch regelmässige Saunabesuche auch das Fassungsvermögen der Bronchien, sodass man tiefer und besser durchatmen kann. Schon nach etwa 6 Monaten regelmässigem Saunieren machen sich die beschriebenen Effekte bemerkbar.


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