• 0
Sauna

Sauna: Erholung für Körper und Seele

Die Sauna gilt gemeinhin als der bekannteste finnische Exportartikel. Untersuchungen zufolge setzen sich mehr als eine Million Schweizer regelmässig in die bis zu 100 Grad heisse Schwitzhütte, um die Seele baumeln zu lassen und den Kreislauf auf Trab zu bringen. Lesen Sie im folgenden Beitrag, welche Auswirkungen Saunabesuche auf die menschliche Gesundheit haben.

Ausschwemmen von Giftstoffen

Einer der grössten Vorteile des Saunierens ist, dass dabei Unmengen an Giftstoffen aus dem Körper geschwemmt werden. Bei einem einzigen Saunagang – dies entspricht etwa 15 Minuten – verliert der Körper fast einen halben Liter Schweiss. Die ausgeschiedene Flüssigkeit wird zunächst aus dem Blut gewonnen, welches dadurch minimal dickflüssiger wird. Später gleicht der Körper den Flüssigkeitsverlust aus, indem er dem Fett- und Bindegewebe sowie den Muskeln Wasser entzieht. Dieses gelangt ins Blut – und damit auch Giftstoffe aus dem Metabolismus, die sich im Gewebe abgesetzt haben. Diese Stoffe werden anschliessend über den Urin aus dem Körper gespült.

Experten empfehlen, erst nach dem letzten Saunagang zu trinken. Der Grund: Nimmt man während des Saunierens Flüssigkeit zu sich, wird der oben beschriebene „Ausschwemmprozess“ von Giftstoffen gestoppt. Da man beim Saunieren nicht nur Schlackenstoffe, sondern auch jede Menge Mineralien ausschwitzt, sollte man sich beim Trinken nicht zurückhalten. Am besten greift man zu Mineralwässern oder Fruchtschorlen.

Stimulation des Immunsystems

Beim Saunieren atmet man heisse Luft ein, was zur Folge hat, dass die Schleimhäute besser durchblutet werden. Der Körper beginnt in verstärktem Masse, Sekrete abzusondern. In diesen Sekreten befinden sich Abwehrstoffe gegen Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger. Die Immunzellen gelangen schneller in feine Schleimhautgefässe, und die Zahl der Abwehrzellen im Körper steigt rapide an. Das Schwitzen in der Sauna ist mit Fieber vergleichbar – auch hier werden Abwehrreaktionen eingeleitet, die die Zellneubildung anregen. Der Unterschied ist freilich, dass diese Reaktionen beim Saunieren absichtlich hervorgerufen werden.

Dass Saunabesuche eine positive Wirkung auf die Immunabwehr haben, ist mittlerweile auch wissenschaftlich erwiesen. Saunagänger, so legen es verschiedene Untersuchungen zu diesem Thema nahe, erkranken seltener an grippalen Infekten und haben weitaus niedrigere Fehlzeiten am Arbeitsplatz als Menschen, die nie in die Sauna gehen. Die Ergebnisse beziehen sich allerdings auf Personen, die eine original finnische Sauna besuchen. Eine der bekanntesten Einrichtungen dieser Art ist DIE SAUNA INSEL® im münsterländischen Dülmen.

Bessere Thermoregulation

Wer regelmässig in die Sauna geht, bekommt dadurch eine bessere Thermoregulation. Im Sommer kühlt der Körper leichter ab, im Winter werden die Wärmekapazitäten geschont. Dieser Effekt ist eine Folge der extremen Temperaturreize, denen man beim Saunieren ausgesetzt ist. Zwar steigt die Körpertemperatur trotz der enormen äusseren Hitze nur geringfügig an (in der Regel um ein bis zwei Grad Celsius) – um die Temperatur auf einem konstanten Niveau zu halten, muss der Körper aber einiges aufbieten: Die Haut beginnt zu schwitzen, um eine sogenannte Verdunstungskühle zu erzeugen. Das Herz pumpt unablässig Blut in die geweiteten Gefässe der Körperperipherie.

Ein sehr angenehmer Nebeneffekt des regelmässigen Saunierens ist, dass Wetterumschwünge einen geringeren Effekt auf den Körper haben. Die Muskeln reagieren bei plötzlichen Temperaturanstiegen oder -stürzen weniger gereizt. Vor dem Hintergrund des Klimawandels ist dies ein Punkt, dessen Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Darüber hinaus erhöht sich durch regelmässige Saunabesuche auch das Fassungsvermögen der Bronchien, sodass man tiefer und besser durchatmen kann. Schon nach etwa 6 Monaten regelmässigem Saunieren machen sich die beschriebenen Effekte bemerkbar.



  • 0
muslimische migranten

Übergriffe in Köln und Hamburg: Wie problematisch sind muslimische Migranten?

Die Übergriffe an Silvester 2015 in Köln, Hamburg und mehreren anderen deutschen Städten haben die Gesellschaft erschüttert.

Übergriffe in Köln in der Silvesternacht

In Köln wurden vor allem Frauen von Gruppen von über 500 jungen Männern vor allem aus Nordafrika (Marokko, Algerien, Tunesien) sexuell angegriffen und teilweise ausgeraubt.

Die Polizei war aufgrund der Größe der Täter schlicht überfordert, sodass sich eine Art rechtsfreier Raum entwickelte, der die Zahl der Taten weiter vermehrte. Anschließend gingen bei der Polizei rund 800 Anzeigen zu dieser Nacht ein.

Köln war kein Einzelfall

Relativ schnell nach den Vorfällen in Köln tauchten Berichte über ähnliche Übergriffe in der Silvesternacht in Hamburg auf. Hier wurden 195 Fälle, überwiegend Sexualdelikte, angezeigt.

Doch erst vor kurzem wurde ein BKA-Bericht veröffentlicht, der zeigt, dass auch in elf anderen Bundesländern junge Männer mit „arabischem Erscheinungsbild“ Frauen attackierten.

In Städten in Nordrhein-Westfalen, vor allem Köln, Düsseldorf und Bielefeld, wurden 384 sexuelle Übergriffe angezeigt, davon 116 in Kombination mit Eigentumsdelikten.

In Hessen wurden 31 Fälle registriert, in Bayern 27, in Baden-Württemberg 25, in Bremen elf und Berlin sechs.

Die Opfer sind fast ausschließlich Frauen, die Täter Männer im Alter zwischen 17 und 30 Jahren. Die meisten Opfer beschreiben die Täter durch ein „südländisches“ oder „arabisches“ Erscheinungsbild.

Woher kommen die Täter?

Die konkrete Feststellung der Herkunft der Tatverdächtigen ist in vielen Fällen schwierig, doch in Falle von Köln gibt es klare Aussagen von Augenzeugen marokkanischer Herkunft, die eine Vielzahl der Täter anhand ihres speziellen arabischen Dialekts als Marokkaner und Algerier erkannt haben:

– „Das waren alles unsere Leute.“

– „Sie können sicher sein, dass das stimmt. Ich beobachte das schon eine ganze Weile und es geht mir schwer auf die Nerven, was meine Landsleute hier abziehen. Diese Typen von denen ich spreche, lachen euch aus.“

Das letzte Zitat bezieht sich auf das deutsche Justizsystem, das viel zu lasch sei. Laut Szene-Insidern haben sich in den letzten Jahren viele Tausende Marokkaner über die Balkanroute nach Deutschland aufgemacht und sich erfolgreich als Syrer ausgegeben. Hinzu käme eine zweite große Gruppe, die nach kriminellen Zwischenstopps in Spanien oder Belgien nach Deutschland weitergezogen sei.

Gewaltforscher suchen nach Erklärungen

Selbst Fachexperten haben Probleme bei der Erklärung der Übergriffe und versuchen, den muslimischen Hintergrund der Täter möglichst auszuklammern. So sagte Andreas Zick, Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld vor kurzem in einem Radiointerview, dass es sich bei diesen Taten „im Kern um einen Sexismus handelt“. Religiöse Überzeugungen würden in der Regel von den Tätern erst nach der Tat als Motiv hinzugeschoben werden.

Dies ist vermutlich richtig, doch diese Suche nach der richtigen Begründung verkennt letztlich die Tatsache, dass die meisten Tatverdächtigen von Köln, Hamburg und Köln einen muslimischen Background haben und gerade in dieser Kultur ein völlig anderes Männer/Frauen-Bild herrscht als in der westlichen Welt herrscht, welchen den Sexismus nahezu gebärt. Wodurch die Täter letztlich genau motiviert waren – ob sie z.b. nicht in die Diskothek reingelassen wurden, etc. – mag an dieser Stelle sekundär sein, von Bedeutung ist doch der Sachverhalt, dass es sich um eine Gruppe aus einem bestimmten Kulturkreis gehandelt hat.

Andreas Zick zum Thema Kultur und Flüchtlinge:


  • 1
beautiful-pills-1453117-639x385

Kommt bald die Pille, die schlauer macht?

Tags :

Category : Arbeit , Denken , Gesellschaft

Bereits seit geraumer Zeit – Studien an Mäusen und anderen Tieren wurden schon in den 1980er Jahren durchgeführt – arbeiten Forscher an sogenannten „smart pills“, also Pillen, die einen schlauer machen sollen.

Es wurden Unmengen an Geld ausgegeben, doch noch immer gibt es die „Ohne Limit“-Pille nicht. Warum eigentlich nicht?

Wo bleibt die Pille, die schlauer macht?

Es ist nicht so, dass es keine Pillen dieser Art geben würde und diese nicht konsumiert werden würden. Adderall zum Beispiel, das eigentlich nur bei Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung verschrieben werden soll, wird von 8% der US-Highschool-Abgängern genommen – zu nichtmedizinischen Zwecken.

Dabei wurde bei einer aktuellen Studie festgestellt, dass Adderall keinerlei Verbesserung kognitiver Fähigkeiten jedweder Art verschafft. Viele, die Adderall einnehmen, glauben nur, dass sich ihre Leistung verbessert, wenn sie das Mittel nehmen (auch als sie ein Placebo bekamen).

Das neuere Medikament Provigil, das nur zur Behandlung von Narkolepsie zugelassen ist, wird massiv von Studenten und Geschäftsleuten genommen, die sich einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb verschaffen wollen.

Eine aktuelle Studie, bei der die kognitiven Fähigkeiten bei gesunden Erwachsenen auf Provigil und einem Placebo untersucht wurden, registrierte bei der Provigil-Gruppe zwar Verbesserungen bei räumlichem Arbeitsgedächtnis, Planungs- und Entscheidungsprozessen schwierigster Stufe sowie beim Gedächtnis für visuelle Mustererkennung.

Dennoch sind Fachleute der Meinung, dass sowohl Adderall als auch Provigil nicht mehr bewirken, als einen wach und bei der Arbeit zu halten (was letztlich auch Kaffee oder gewöhnliche Energydrinks tun). Die kognitive Leistung würde damit also nicht verbessert werden.

Interessanterweise wurden stimulierende Mittel mehr als 50 Jahre lang vom Militär eingesetzt – die Briten stoppten die Einnahme, weil die Mittel paranoid machen können.

Grundsätzliche Probleme

Ein riesiges Problem bei der Erstellung einer Pille dieser Art ist also die Sicherheit. Sowohl Adderall als auch Provigil können süchtig machen – alle momentan erhältlichen Medikamente dieser Art haben Nebenwirkungen.

Ein Problem prinzipieller Art ist die Tatsache, dass selbst wenn neue Neuronen gebildet werden, diese auch am Leben erhalten werden müssen. Man weiß z.B. mittlerweile, dass im Hippocampus, einer Region tief im Gehirn, die bei der Bildung neuer Erinnerungen von entscheidender Bedeutung ist, konstant neue Neuronen gebildet werden – die meisten sterben jedoch ab.

Körperliche Betätigung allein beispielsweise reicht nicht, um die neuen Neuronen am Leben zu erhalten, sie kann lediglich dazu führen, dass neue Neuronen entstehen. Erst durch mentales Training werden mehr Zellen am Leben erhalten, als produziert wurden. Beides in Kombination ist also ideal.

Damit die neuen Neuronen überleben, muss ihr Besitzer hart arbeiten, das heißt lernen. Dabei sind die schwierigsten Aufgaben am effektivsten. Die Anstrengung spielt also eine wichtige Rolle: Wir müssen nicht nur neue Dinge lernen, sondern diese müssen auch herausfordernd sein.

Ausblick

Und keine Pille kann dies allein schaffen. De facto zweifeln selbst Wissenschaftler, die in dieser Branche tätig sind daran, dass ein kognitiver Enhancer in den nächsten 50 Jahren überhaupt auf den Markt kommt.


  • 0
musik und intelligenz

Kann Musik schlauer machen?

Tags :

Category : Gesellschaft , Musik

Nahezu jeder kennt den Mozart-Effekt: Die Annahme, dass Babys schlauer werden, wenn man ihnen – noch im Mutterleib – Mozart vorspielt.

Die „Mozart-Studie“

Diese Annahme basiert auf einer im Nature-Magazin veröffentlichten Studie aus dem Jahr 1993, bei der 36 College-Studenten (keine Babys!) entweder jeweils 10 Minuten in Stille saßen, sich aufgenommene Aufzeichnungen mit Instruktionen zur Entspannung oder Mozarts‘ Sonata für zwei Pianos in D Major anhörten:

Unmittelbar nach der Hörsitzung machten sie einen Test, bei dem man sich vorstellen muss, wie man ein auf einem Blatt Papier abgebildetes 3-dimensionales Objekt im Geist rotiert. Der Durchschnittswert bei Probanden, die in Stille saßen, lag bei 110 und bei denen, die sich Entspannungs-Instruktionen anhörten, bei 111. Bei den Mozart-Hörer lag dieser jedoch bei 119. Allerdings wiesen die Forscher in der Studie darauf hin, dass der Effekt nur 10 bis 15 Minuten anhielt.

Seitdem haben 20 andere Studien versucht, diese Studie nachzubilden. Das niederschmetternde Ergebnis: Im Durchschnitt konnte man nur eine Zunahme um 1,4 IQ-Punkte nach dem Hören von Mozart verzeichnen. Eine neue Studie fand überhaupt keinen Effekt.

Hören von Musik vs. Musik machen

Im Jahr 2014 wurde eine andere interessante Studie veröffentlicht: Dabei bekamen 144 Kinder im Alter von 6 Jahren ein ganzes Jahr lang entweder zusätzlichen Musikunterricht (Keyboard oder Gesangsunterricht), Theaterunterricht oder keinen zusätzlichen Unterricht.

Nach 9 Monaten verbesserte sich der IQ der Kinder der Musik-Gruppen viel stärker als bei den Kindern der anderen Gruppen. Der Wert der Kinder, die keinen zusätzlichen Unterricht erhielten, stieg um 3,9 Punkte (normaler Effekt bei der Einschulung), der der Theater-Gruppe stieg um 5,1 Punkte, der der Keyboard-Gruppe um 6,1 Punkte und der der Gesangsunterricht-Gruppe um 7,6 Punkte.

Die Studie wurde im Jahr 2011 wiederholt. Dabei nahmen 48 Vorschulkinder an einem von zwei verschiedenen computerisierten Trainings (2 Stunden täglich, 5 Mal die Woche für 4 Wochen) teil: entweder bildender Kunst oder Musik.

Das Ergebnis: Nur bei Kindern der Musik-Gruppe (und zwar bei 90% der Kinder dieser Gruppe) konnte eine Zunahme in verbaler Intelligenz festgestellt werden.

Und es gibt weitere Belege dafür, dass Musik sich positiv auf die kognitiven Leistungen auswirkt: Beim sogenannten Bridge Project bekamen hunderte Schüler aus zwei Schulen in London-Lambeth, einem Arbeiterviertel, Musik-Unterricht. Zuvor und danach wurden die Leistungen der Schüler in Mathematik und Lesen/Schreiben. Das Ergebnis: die Schüler, die am Musik-Programm teilnahmen verbesserten sich im Vergleich zur Kontrollgruppe, die keinen Musikunterricht bekam, 10 bis 18 Prozent stärker.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass das Hören von Mozart einen wohl nicht schlauer werden lässt, das Erlernen eines Instruments dagegen eventuell schon.


  • 2
bewegung kognitionen

Kann körperliche Bewegung kognitive Leistungen verbessern?

Tags :

Category : Fitness , Gesundheit , Sport

„Gesunder Geist in einem gesunden Körper“ – wer kennt dieses Fragment eines römischen Poeten Juvenal nicht? Doch stimmt es, dass körperliche Fitness einen schlauer machen kann? Welche Studien gibt es dazu?

Klassische Studien

Eine klassische Studie aus dem Jahr 1975 fand heraus, dass ältere Menschen, die Tennis oder Racquetball spielten bei einer Vielzahl einfacher kognitiver Tests signifikant besser abschnitten als Gleichaltrige, die sich nicht sportlich betätigten.

Eine weitere, 1999 in der Zeitschrift Nature veröffentlichte Studie untersuchte über einen Zeitraum von 6 Monaten 124 zuvor untrainierte Menschen im Alter zwischen 60 und 75. Ein Teil der Probanden gingen 3 Mal die Woche für maximal eine Stunde spazieren, der andere Teil machte anaerobische Übungen wie Anspannen und Dehnen der Muskeln.

Das Ergebnis der Studie: Die Spaziergänger schnitten in Tests, bei denen man zwischen Aufgaben hin- und herschalten musste (also die Fähigkeit zu multitasken), deutlich besser als die Probanden der anderen Gruppe. Gerade die Multitasking-Fähigkeit verschlechtert sich mit dem Alter dramatisch.

Aktuelle Studien

In 2010 wurde eine fMRI-Studie veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kam, dass 9-und 10jährige Kinder mit besserer aerober Ausdauer über ein besseres Gedächtnis und einen größeren Hippocampus verfügen. Der Hippocampus ist eine in ihrer Form einem Seepferdchen gleichende Struktur tief im Gehirn, die vor allem an der Bildung von Kurzzeit- und Langzeiterinnerung beteiligt ist.

Interessant ist auch die folgende Studie: Forscher der Furman Universität in Greenville, South Carolina ließen per Zufall ausgewählte afroamerikanische Schüler im zweiten bis achten Schuljahr während des Schuljahrs 2009-10 täglich 45 Minuten am Sportunterricht teilnehmen und verglichen diese mit Schülern, die nicht an diesem Programm teilnahmen. Das Ergebnis: Im Mai 2010 zeigten Schüler, die am Sportprogramm teilnahmen, deutlich signifikantere Verbesserungen in 8 von 26 kognitiven Tests als die Kontrollgruppe.

In den letzten 10 Jahren wurden mindestens 4 Meta-Analysen erstellt, die die zu dieser Thematik veröffentlichten Studien untersuchten. Sie alle kamen zur Schlussfolgerung, dass Fitness-Training einen signifikanten Effekt auf kognitiven Leistungen hat.

Dies ist beeindrucken, wenn man bedenkt, dass man bei körperlicher Bewegung keinen spezifischen Aspekt der Kognition trainiert. Man lernt nichts, man geht nur spazieren, schwimmt oder fährt Fahrrad. Und das nur drei Mal die Woche. Und trotzdem wird man in diversen Bereichen wie Gedächtnis, Wahrnehmung und dem Treffen von Entscheidungen besser.

Mit anderen Worten: Regelmäßige körperliche Betätigung hat mit Sicherheit einen positiven Effekt nicht nur auf die physische, sondern auch die mentale Gesundheit. Dabei braucht man sich dabei keinesfalls körperlich zu verausgaben wie z.B. beim HIIT – auch moderate Aktivitäten wie Spazierengehen sind ausreichend.


  • 2
Meditation Effekt

Welchen Effekt hat Meditation?

Category : Gesundheit

Meditieren wird immer beliebter. In der hektischen Welt von heute sehnen sich immer mehr Menschen nach einem Ort der Ruhe, an dem Sie nicht von jede Minute von Smartphones, E-Mails, Videos, etc. belästigt werden.

Welchen Effekt hat Meditation?

Doch Meditation ist nicht einfach nur eine Entspannung für den von Informationen überfluteten und damit oftmals überforderten Geist. Zahlreiche Studien (de facto wurden seit 1950 hunderte von Studien durchgeführt) legen nahe, dass Meditation kognitive Fähigkeiten, die Aufmerksamkeit und sogar die fluide Intelligenz verbessern kann.

Aktuelle Studien zeigen, dass Meditation außerdem viele positive Effekte auf die mentale Gesundheit haben kann: So kann Meditation die Symptome von Depression reduzieren, den Umgang mit Stress und Angst verbessern sowie Drogenmissbrauch eindämmen. Darüber hinaus kann Meditation bei Essstörungen und bei der Behandlung von Psychosen helfen.

Meditation verändert physisch das Gehirn

Dank funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) wissen wir heute, dass Meditation das Gehirn physisch verändert und diese physischen Veränderungen gehen mit psychischen Veränderungen einher. Diese Veränderungen sind struktureller Art und im Gehirn sichtbar.

Das Interessante daran ist, dass man für diese positiven Effekte nicht unbedingt jahrelang meditieren muss. Veränderungen in der Weißen Substanz des Gehirns, also den Leitungsbahnen des Gehirns wurden bereits nach nur zwei Wochen Meditation beobachtet.

Nach elf Stunden Meditationstraining über einen Zeitraum von vier Wochen (Studie mit 38 Studenten an der Universität von Oregon) wurden zunehmendes Wachstum von Nervenfasern und deren Myelinisierung (Isolierung der Fasern) zum Anterior Cingulate Cortex (ACC) festgestellt, der bei Aufgaben am härtesten arbeitet, die kognitive Kontrolle und mentale Energie zum Lernen und Lösen von Problemen erfordern.

Die Forscher gehen davon aus, dass diese Nervenfasern die Effizienz der Verarbeitungsprozesse verbessern, die Verhaltensänderungen zugrunde liegen.

Eine aktuelle Studie konnte bei Probanden nach einem 8-wöchigen Meditationstraining-Programm eine signifikante Zunahme der Cortex-Dichte feststellen und diese wiederum mit einer signifikanten Reduktion von mehreren psychologischen Faktoren verbunden war, die mit Sorgen, Angstzuständen und Depressionen in Verbindung gebracht werden.

Eine Studie aus dem Jahr 2014 fand eine Korrelation zwischen einem 6-wöchigen Meditationskurs und einer signifikanten Zunahme an grauer Substanz innerhalb des Precuneus – einem Bereich, der am episodischem Gedächtnis, räumlichen Verarbeiten, Selbstreflexion und Aspekten des Bewusstseins beteiligt ist. Die graue Substanz besteht im Gegensatz zu weißer Substanz überwiegend aus Nervenzellkörpern.

Kann Meditation schlauer machen?

Bei der Beantwortung dieser Frage sind die Forscher äußerst vorsichtig. Es geht dabei vor allem darum, „Schausein“ zu definieren. Wenn da darum geht, aufmerksamer zu sein, ein besseres Arbeitsgedächtnis zu haben, aber auch besser in Intelligenztests abzuschneiden, macht Meditation wirklich „schlauer“. Dennoch muss gesagt werden, dass nicht jedermann vom Meditationstraining profitieren wird. Bei einigen Menschen werden die Effekte stärker sein als bei anderen.


  • 0
Nikotinkaugummis

Welchen Effekt hat Nikotin auf kognitive Fähigkeiten?

Jeder kennt Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis, die Rauchern beim Aufhören helfen sollen. Sie sind relativ beliebt, obwohl man mittlerweile weiß, dass sie einfach nicht funktionieren:

In 2012 wurde eine Studie veröffentlicht, bei der 787 Erwachsene über einen Zeitraum von 6 Jahren untersucht wurden, die eine Nikotinersatztherapie in Form eines Pflasters, Kaugummis, Inhalators oder Nasensprays machten.

Nikotin hilft nicht beim Rauchenaufgeben, aber…

Das erschütternde Ergebnis: Die langfristige Rückfallquote dieser Personen war identisch mit der von Rauchern, die zu aufhören versuchten und keine Produkte dieser Art benutzten. De facto war die Rückfallquote von Kettenrauchern doppelt so hoch, wenn sie ein Nikotinersatz-Produkt nutzten.

Doch gerade Nikotin, ohne den schädlichen Träger Tabak, hat einen interessanten Effekt auf kognitive Fähigkeiten: Diverse Studie zeigen, dass Nikotin einen positiven Effekt auf die Aufmerksamkeit, Gedächtnis und die psychomotorische Geschwindigkeit hat – zumindest kurzfristig.

Für Jennifer Rusted, Professorin für Experimentelle Psychologie an der Sussex Universität in Großbritannien, ist Nikotin der zuverlässigste kognitive Enhancer, den es derzeit gibt. Die Belege für kognitive Vorteile von Nikotin seien weitaus stärker als z.B. bei Provigil.

In den letzten 6 Jahren wurden mehr als ein Dutzend Studien in Spanien, Deutschland, Schweiz und Dänemark veröffentlicht, die daraufhin deuten, dass Nikotin zeitweilig die visuelle Aufmerksamkeit, das Arbeits- und prospektive Gedächtnis verbessert. Unter Letzterem ist die Fähigkeit gemeint, sich an Absichten zu erinnern und diese auszuführen.

Bereits seit den 1970er Jahren weiß man, dass Nikotin-Moleküle in die Rezeptoren für den Neurotransmitter Acetylcholin wie ein Schüssel in sein Schloss passen. Acetylcholin nimmt bei Lernvorgängen eine maßgebliche Rolle ein.

Nikotin hat jedoch auch einen positiven Effekt auf die Dopaminproduktion. Der Neurotransmitter Dopamin gilt im Volksmund als Glückshormon und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation von Aufmerksamkeit, belohnungsorientiertem Verhalten, Drogensucht und Bewegung.

Macht Nikotin süchtig?

1987 schrieb das New York Times Magazine, Nikotin sei genauso süchtig machend wie Heroin, Kokain oder Amphetamine und hätte für die meisten Menschen größeres Suchtpotential als Alkohol.

Doch dies ist schlichtweg falsch. Tabak mag genauso süchtig machend sein wie Heroin, Crack und Alkohol zusammen. Doch Nikotin an sich, also ohne Tabak, scheint sicher zu sein: Es wurden keinerlei Entzugssymptome beobachtet.

Dennoch wird wohl jeder Arzt davon abraten, Nikotinpflaster zu einem anderen als gedachten Zweck (als Hilfe für alle, die mit dem Rauchen aufhören wollen) einzusetzen – obwohl Studien zeigen, dass es bei diesem Ziel nicht hilft.

Jeder muss also für sich entscheiden, ob er Nikotinpflaster oder –Tabletten zur Steigerung der mentalen Leistung einsetzen will.

Gary Lynch, Wissenschaftler an der Universität von Kalifornien, Irvine und Autor diverser Veröffentlichungen (u.a. Big Brain) zum Thema „smart pills“, äußerte sich jedenfalls folgendermaßen zum Einsatz von Nikotin:

„Nikotin hat einen legitimen Effekt. Ich nutze es selbst, wenn ich Schwierigkeiten beim Schreiben habe. Wenn ich gar nicht weiterkomme, kaue ich an einer Zigarre rum. Wenn mich jemand fragt, ob ich irgendein Mittel selbst nehme, die ich als Wissenschaftler untersuche, sage ich, dass mit Nikotin wirklich hilft.


  • 1
head-817375_640

Burnout, Depression und Co.: Warum psychische Krankheiten in unserer Gesellschaft immer weitverbreiteter werden

Betrachtet man Statistiken der letzten Jahre zur Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit, fällt auf, dass immer mehr Menschen psychische Probleme haben, die zur Nichtausübung Ihres Jobs kurz- bis mittelfristig führen, wenn nicht sogar ganz vom Arbeitsleben ausschliessen. Diese Entwicklung ist erst seit wenigen Jahren zu beobachten und besorgt viele Sozialwissenschaftler aber auch Politiker. Denn die vermehrten psychischen Krankheiten führen zu mehr Sozialausgaben und logischerweise weniger Produktivität innerhalb des eigenen Landes. Dabei betrifft das Problem hauptsächlich schon etablierte Industrienationen, die im Umgang mit einer hochtechnologischen Gesellschaft eigentlich geübt sein sollten. Wie kommt es also zu einem derart drastischen Anstieg an Krankheiten im Geist?

Ein härterer Arbeitsmarkt

Statistiken beweisen, was Wissenschaftler und Soziologen seit Jahrzehnten verkünden: Der Arbeitsmarkt wird zunehmend härter. Und zwar sowohl bei gelernten Jobs wie zum Beispiel Mauerer, bei Akademikern aber auch besonders bei Niedriglohn-Jobs. Durch die Internationalisierung des Jobmarktes, aber auch durch eine knappere Kalkulation bei den Personalkosten wird der Kampf um den Arbeitsplatz immer erbitterter.

Druck von oben und auch von unten

Immer mehr Angestellte im mittleren und niedrigeren Management sehen sich in der so genannten „Sandwich“-Position wieder. Hier herrscht Druck von den Vorgesetzten genauso aber von den eigenen Untergesetzten, eine aufreibende Situation. Aber auch so gibt es immer mehr Druck in der Geschäfts- und Arbeitswelt, die letztlich oft aufgestaut wird, und es so zu Krankheiten kommt. Das kann sich in verschiedensten Formen zeigen: Depression und Manie sind genauso möglich wie Schizophrenie und Burnout, wobei letzteres am wahrscheinlichsten ist.

Mehr Möglichkeiten, Stress aufzubauen

Wer als Chef seine Mitarbeiter wirklich belasten will, hat heutzutage weitaus mehr Möglichkeiten als früher. Am Smartphone ständig verfügbar zu sein, auch am Wochenende und sonntags empfänglich zu sein sowie Homeoffice in der eigentlichen Freizeit nagen langfristig an der geistigen Gesundheit und am Nervensystem. Auch rechtlich hat sich einiges getan, Überstunden und gestrichene Urlaube sind weitaus einfacher legal als noch vor zwanzig Jahren.

Selektion statt Mitleid

Besonders kommunale Betriebe trugen Menschen mit einem gewissen Handicap oder einfach mangelhafter Effizienz oft noch bis zur Pension mit. Das können funktionierende Alkoholiker gewesen sein, aber auch einfach Menschen mit einem psychischen Problem oder einfach sehr niedriger Motivation. Heutzutage landen diese Menschen oft in der Frühpension durch Krankheit oder beziehen lebenslang Arbeitslosengeld.
Dadurch fallen psychische Krankheiten so stark ins Gewicht, früher wurden diese Menschen oft als „Sonderlinge“ abgestempelt und weitgehend ignoriert. Erst mit den heutigen Arbeitsmarktverhältnissen kommt die tatsächliche Anzahl an psychisch kranken Menschen ans Tageslicht.

Mehr Sicherheitsbestimmungen, mehr Kapitalismus

Die Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz nehmen stets zu. Egal ob auf der Baustelle, bei Transport- und Speditionsunternehmen aber auch in normalen Büros oder in industriellen Betrieben. Dadurch nimmt die Anzahl der Arbeitsunfähigen durch körperliche Krankheiten stets ab, während psychische Krankheiten im Umkehrschluss umso akuter erscheinen.
Jedoch hat sich auch der psychische Druck ausserhalb der Arbeitswelt erhöht. Geldverdienen, Konsum und Prestige hat einen noch höheren Stellenwert als noch vor 20 Jahren, während die Reallöhne im Vergleich zu den Preisen gesunken sind. Das stellt einen guten Nährboden für wachsende Unzufriedenheit, Selbstzweifel und Unausgeglichenheit dar, der oft über die Jahre in einer psychischen Krankheit endet.

Fazit

Psychische Krankheiten gibt es seit Anbeginn der Menschheit. Dass ihre Häufigkeit in den letzten Jahrzehnten so zugenommen hat, hat verschiedene Gründe, die in Veränderungen in der Wirtschaft und der Gesellschaft zu finden sind. Trotzdem muss betont werden, dass psychische Krankheiten wohl erst in den letzten Jahren wirklich aufgeschrieben und in Statistiken eingeflossen sind, davor waren die Dunkelziffern extrem hoch und Menschen mit geistigen Krankheiten wurden oft als „Sonderlinge“ abgestempelt.


  • 0
red-913305_640

AIDS: Der Verlauf der Schreckenskrankheit aus den 80er-Jahren

Das Virus HIV und seine daraus resultierende Krankheit AIDS war eine der gefürchtetsten und meistgehassten Krankheiten weltweit, denn sie sorgte für einen langsamen und sehr schmerzhaften Tod mit verschiedenen Stadien des Krankheitsverlaufs, die aber in der Regel immer mit dem Tod endeten. Doch mittlerweile hat sich bereits viel in der AIDS-Forschung getan, dennoch ist die Krankheit und der Virus im Körper immer noch ein enormes Risiko. Wie hat sich die Krankheit jedoch in den letzten Jahrzehnten auf die Gesellschaft ausgewirkt, für wie gefährlich wird sie von den Menschen gehalten? Wir haben die wichtigsten Unterschiede zu der Krankheit in den 80er-Jahren und im Jahre 2015 in Europa aber auch global analysiert.

Soziale Ächtung

HIV hat sich anfangs in Europa hauptsächlich im Homosexuellenmilieu entwickelt, und wurde erst einiges später auch bei Heterosexuellen als potenzielle Gefahr anerkannt. Auch viele Drogensüchtige infizierten sich durch bereits benutzte Spritzen und Nadeln, die das HIV-Virus enthielten. Abgesehen davon wird die Infizierung von HIV oft mit einem promiskuitiven Lebensstil gleichgesetzt, in dem ungeschützter Geschlechtsverkehr an der Tagesordnung steht.
Mittlerweile hat sich diese Einschätzung vieler Leute allerdings aufgehoben, weil erkannt wird, dass HIV auch bei langfristigen Partnerschaften weitergegeben werden kann und nicht nur ein One-Night-Stand-Phänomen ist. Gleichzeitig schafften auch viele Stars wie zum Beispiel Freddie Mercury ein Umdenken durch öffentliche Bekanntgabe ihrer Krankheit. Aber auch viele heterosexuelle Prominente bekannten sich zu einer Ansteckung, so zum Beispiel Anthony Perkins.

Ausbruch des Virus zunehmend leichter zu verhindern

Das HIV-Virus bedeutete früher ein eingeschränktes Leben auf Zeit, das ziemlich bald nach Ausbruch der Immunschwächekrankheit durch den HIV-Keim beendet wird. Mittlerweile hat sich das dank jahrzehntelanger Forschung und grossem Aufwand geändert. So ist beispielsweise das Virus mittlerweile effektiv unterdrückbar, die Krankheit kann oft vor dem Ausbrechen gehindert werden. Gleichzeitig kann der Krankheitsverlauf durch Medikamente stark verlangsamt werden, was dem Patienten eine längere Lebensdauer und mehr Lebensqualität bringt.

Weltweit immer noch ein sehr starkes Problem

Während in Europa und in den Vereinigten Staaten die Behandlungsmöglichkeiten für HIV-Kranke immer besser und ausgeklügelter werden, bleiben weniger Privilegierte auf der Strecke. Das gilt zwar auch für die weniger begüterten Schichten in den USA und Europa, trifft aber trotzdem vor allem Dritte-Welt-Länder besonders hart. Besonders südlich von der Sahara grassiert die Immunschwächekrankheit immer noch in einer unvorstellbaren Grössenordnung. So kam es allein 2007 in der Subsahara zu über 2 Millionen Todesfälle durch das AIDS-Virus.
Die notwendige Medizin und benötigte Tabletten und Medikamente sind nicht in Reichweite, oder für die oftmals in Slums lebende Bevölkerung unerschwinglich. Nebenbei ist Verhütung fast unbekannt, Kondome werden oft aus Geldgründen nicht gekauft. Abgesehen davon gibt es in diesen Regionen viel zu wenig Wissen über Geschlechtsverkehr und Verhütung im Allgemeinen, so denken viele, dass Duschen nach dem Sex vor einer möglichen HIV-Erkrankung schützt, oder beispielsweise das Tragen eines spirituellen Amuletts. Trotz Kampagnen diverser NGOs und der Weltgesundheitsorganisation bleiben Mythen und Halbwahrheiten in den Köpfen der Menschen verankert wodurch sich das Virus so oft unbemerkt weiterverbreiten kann.

Wieder mehr HIV-Infektionen in Europa

Die grossen Fortschritte im Kampf gegen die Auswirkungen des HIV-Virus haben offenbar aber nicht nur gute Auswirkungen auf die Gesellschaft. So scheinen viele Menschen, besonders in jungen Jahren, die Krankheit zu unterschätzen und achten nicht mehr auf angemessene Verhütung oder auf einen Test bezüglich Geschlechtskrankheiten. Deswegen stieg die Zahl der Neuinfektionen des HIV-Virus von 2011 auf 2012 um 15 Prozent, insgesamt leben ganze 20 000 HIV-Infizierte in der Schweiz.

Fazit

HIV und AIDS sind auch noch im 21. Jahrhundert nicht zu unterschätzende Gefahrenquellen, die so gut wie möglich bekämpft werden müssen. Trotz modernster Medizin ist eine Erkrankung sehr unangenehm und führt zu einer niedrigeren Lebenserwartung. Gerade deshalb zahlt es sich aus, auf Verhütung Wert zu legen und in Sachen Risiko bei der Ansteckung keine Kompromisse zu machen.