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Naturlatex Matratzen: Vorteile und Eigenschaften

Matratzen aus Naturkautschuk finden immer mehr Anhänger. Auch in der Schweiz entscheiden sich inzwischen viele Kaufinteressenten für eine Naturlatex Matratze. Dies hat nicht nur mit den günstigen Preisen zu tun, sondern auch mit den zahlreichen Vorteilen, die Naturlatex Matratzen gegenüber anderen Liegeflächen bieten. Lesen Sie im Folgenden, durch welche Eigenschaften sich Naturlatex Matratzen auszeichnen.

Naturlatex Matratzen bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen

Einer der wichtigsten Vorteile von Naturlatex Matratzen ist, dass sie aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen. Allergische Reaktionen sind deshalb nicht zu erwarten – selbst dann nicht, wenn eine Latexallergie vorliegt. Der Matratzenkern ist vom Bezug abgeschirmt, sodass der Benutzer nicht unmittelbar mit dem Material in Kontakt kommt. Die Matratzen enthalten in der Regel 95 Prozent Naturkautschuk und 5 Prozent Vulkanisations-Zusätze wie Salze und Schwefel. Die Grundlage bildet der Saft des Kautschukbaums, der in eine Stahlform mit langen Heizstiften gegossen wird. Anschliessend werden Schwefel und ein Alterungsschutz hinzugefügt. Beim Erhitzen auf 100 Grad und dem späteren Erkalten kommt es zur Bildung von Hohlräumen, die für eine optimale Luftzirkulation sorgen. An dieser Stelle muss hinzugefügt werden, dass auf dem Markt Matratzen angeboten werden, die nur einen Kautschukanteil von maximal 30 Prozent aufweisen – die restlichen 70% bestehen aus synthetischem Latex. Fälschlicherweise werden solche Matratzen teilweise als „Naturlatex Matratzen“ beworben.

Naturlatex Matratzen sind für alle Schlafpositionen geeignet

Naturlatex Matratzen eignen sich für alle Schlafpositionen. Nicht nur Seiten- und Bauchschläfer, sondern auch Menschen, die nachts frieren oder schwitzen, schlafen auf einer Naturlatex Matratze bedeutend besser als auf anderen Liegeflächen. In Tests zeigt sich immer wieder, dass Menschen mit Rückenproblemen, Verspannungen und Durchblutungsstörungen sich nach dem Schlafen auf Naturlatex Matratzen ausgeruht und energiegeladen fühlen. Die hervorragenden Liegequalitäten kommen gerade Schläfern, die sich nachts oft umdrehen, entgegen. Der Matratzenkern passt sich jeder Bewegung optimal an und gibt dabei kein lästiges Knarzen von sich. Sofern es sich um Qualitätsmatratzen (z.B. um Naturlatex Matratzen von Hüsler Nest) handelt, können selbst Babys und Kleinkinder ohne Probleme darauf schlafen.


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Superfood Maca: 3 Dinge, die Sie beim Kauf beachten müssen

Maca ist ein traditionelles Supernahrungsmittel, das aus den Bergen von Peru stammt. Die Maca-Pflanze gehört zur Senffamilie und ist eng verwandt mit Raps, Senf, Rübe und Kohl.

Maca ist in den Anden seit Jahrhunderten fester Bestandteil der Ernährung und wird speziell zur Verbesserung der Geburtenrate verwendet. Die Maca Wurzel ist sehr reich an Mineralien und wird daher oft als Superfood bezeichnet.

Maca wird von den Einheimischen in Peru zur Erhöhung des Energielevels, der Ausdauer und bei Müdigkeit eingesetzt. Heute ist Maca in Pulverform nahezu überall auf der Welt erhältlich und wird von Menschen aller Altersgruppen verwendet.

Bevor Sie jedoch Maca kaufen, sollten Sie ein paar Dinge bedenken, um die beste Qualität zu einem fairen Preis zu bekommen.

1) Das erste, was beim Kauf von Maca zu beachten ist, Rohpulver zu kaufen. Sie können Maca Kapseln oder verarbeitete Produkte kaufen, doch die beste Option (abgesehen von der Wurzel, die Sie dann selbst verarbeiten) ist stets rohes Bio-Pulver.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Sie ein 100% natürliches Produkt ohne jegliche Verarbeitung und chemische Zusätze erhalten. Chemische Zusatzstoffe können die Wirkung von Maca verändern und oft werden Zusätze verwendet, um die Wirkung zu verstärken, was Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Es ist also besser, rohes Maca Pulver anstelle von verarbeiteten Produkten zu kaufen.

2) Es macht Sinn, Maca in grösseren Mengen zu kaufen, denn bei Mengenkäufen gibt es nahezu immer Rabatt. Gleichzeitig schonen Sie die Umwelt, indem nicht immer wieder kleine Pakete verschickt werden. Nicht zuletzt sparen Sie sich die zusätzliche Wartezeit.

3) Der dritte und wichtigste Tipp: Kaufen Sie das Produkt aus einer verlässlichen Quelle. Sie finden Maca eventuell auch in irgendeinem lokalen Nahrungsmittelgeschäft, doch es gibt keine Garantie, dass die Herkunft die ist, die angeben wird und dass es keine Zusatzstoffe im Produkt gibt. Es gibt allerdings mehrere Online-Shops, bei denen man sich sicher sein kann, dass das gelieferte Produkt echt ist und aus der Maca-Pflanze bzw. Maca Wurzel aus Peru stammt.

Doch Maca bietet noch weitere Vorteile:

Maca gilt auch als Aphrodisiakum und soll die Fruchtbarkeit verbessern können. Es verfügt über 60 Phytonährstoffe und soll eine Gleichgewichts-induzierende Wirkung auf das endokrine System (Hormonsystem) ausüben und es damit effektiver und effizienter machen können.

Diese Eigenschaften machen Maca zu einem der beliebtesten funktionellen Nahrungsmittel auf dem Markt. Menschen, die an Nebennieren- oder Schilddrüsendefiziten leiden, verwenden Maca therapeutisch, und in manchen Fällen konnten sie dank Maca ganz auf ihre Medikamente verzichten.

Paare, die ihre Leidenschaft für einander neu entfachen wollen, benutzen Maca als Aphrodisiakum.

Frauen verwenden es zur Erleichterung von PMS-und Menopause-Symptomen. Maca soll auch die weibliche Fruchtbarkeit erhöhen können.

Athleten und Bodybuilder haben in Maca einen natürlichen Ersatz für leistungssteigernde Medikamente gefunden. Jugendlichen kann Maca bei Akne helfen. Maca soll auch Symptome von Angst und Depression lindern können.


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Körperfettwaage Test: So werden Sie überschüssiges Körperfett los

Fettdepots im Körper sind überschüssige Kalorien. Fette haben mehr Kalorien als Protein und Kohlenhydrate.

Wer überschüssiges Körperfett loswerden will, muss nicht nur auf seine Ernährung achten und den Körperfettanteil mithilfe einer Körperfettwaage überwachen (einen guten Körperfettwaage Test finden Sie z.B. unter www.koerperfettwaagetest.net), sondern auch Sport treiben.

Doch man muss nicht zwangsläufig jeden zweiten Tag endlos lange joggen gehen. Gerade für Menschen mit hohem Übergewicht ist Joggen nicht ratsam, weil es die Gelenke stark belastet.

Krafttraining ist eine gute Alternative, denn dadurch wird Muskelmasse aufgebaut und da diese mehr Energie benötigt als Fett (der Grundumsatz steigt also), wird in der Regel ein Kaloriendefizit geschaffen, was zu Gewichtsverlust durch Fettabbau führt.

Beim Krafttraining trainiert man in der Regel mehrmals in der Woche mit Gewichten und ergänzt das Training mit einer oder zwei Cardio-Sitzung(en) in der Woche. Auch HIIT ist eine gute Wahl, sofern man keine gesundheitlichen Probleme hat und eine gewisse Basisfitness besitzt. Entscheidend ist dabei, dass man den Fortschritt mithilfe einer Körperfett- und nicht etwa einer gewöhnlichen Waage überwacht. Denn durch Krafttraining steigt die Muskelmasse an und da Muskeln mehr wiegen als Fett steigt anfangs oft auch das Körpergewicht – dies ist nicht schlimm. Entscheidend ist, dass der Körperfettanteil fällt (Idealbereich für Männer: zwischen 12 und 20%; für Frauen: zwischen 20 und 30%).

Wenn man Krafttraining macht, verbrennt man auch Fett, sofern man schwitzt. Schwitzen ist ein Schlüsselfaktor für Fettverbrennung und Übergewicht. Sie können Krafttraining viermal pro Woche machen. Machen Sie Ihr Cardio-Training an den Tagen, an denen Sie kein Krafttraining machen. Grundsätzlich sollte man Cardio nicht zusammen mit Krafttraining machen. Wer zuerst Cardio und anschliessend Krafttraining macht, ist nicht selten erschöpft und führt die Übung unsauber und damit ineffektiv durch.

Wer hart trainiert, sollte seiner Ernährung viel Aufmerksamkeit schenken, denn sonst wird die harte Arbeit verschwendet. Vermeiden Sie Lebensmittel mit vielen gesättigten Fetten und Getränke, die mit Zucker gefüllt sind sowie Snacks.

Essen Sie mehr Qualitätsprotein und entscheiden Sie sich für komplexe Kohlenhydrate. Einige wertvolle Proteinquellen sind hautlose Hühnerbrust/Putenbrust, Quark, (Thun-)Fisch, mageres rotes Fleisch, Lachs, Hüttenkäse und Magermilch.

Einige wertvolle komplexe Kohlenhydrate sind Vollkorn-Getreide, Haferflocken, brauner Reis, Mais, Linsen, Süsskartoffeln und Vollkornbrot. Gemüse wie Brokkoli, grüne Bohnen, Spargel, Tomaten, Salat, Knoblauch (Knoblauch ist ein gutes Mittel zur Gewichtsreduktion) und Obst wie Bananen, Orangen, Kiwi und Papaya sind ebenfalls eine gute Wahl.

Bei Koch- und Bratfett sollte man sich für Olivenöl entscheiden. Trinken Sie viel Wasser – mindestens 8 Gläser am Tag bzw. mindestens eine 1,5 Liter Flasche. Auch Schlaf ist entscheidend – bei Schlafdefizit neigt man nicht selten dazu, mehr zu essen, um die Müdigkeit durch Essen auszugleichen. Dasselbe gilt auch für Stress, daheim sollten Sie versuchen, etwaige Probleme nicht zu ernst zu nehmen bzw. nicht als solche anzuerkennen.

Wenn Sie es mit der Körperfettreduktion erst meinen, müssen Sie den Körperfettanteil regelmässig überwachen – am einfachsten geht dies mit einer Körperfettwaage. Diese Geräte sind mittlerweile relativ präzise, zuverlässig und recht preisgünstig. Dennoch lohnt es sich, vor dem Kauf einen Körperfettwaage Test durchzulesen.


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Szene beim Fussball

Kreuzbandriss beim Sport: Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Der Kreuzbandriss gehört zu den häufigsten Verletzungen, die im Bereich des Sports auftreten. Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht mindestens ein bekannter Sportler aufgrund eines Kreuzbandrisses eine unfreiwillige Pause einlegen muss. Im Unterschied zu anderen Verletzungen ist es bei einem Riss des Kreuzbandes erforderlich, das Knie für mindestens drei Monate zu schonen – auch deshalb wird diese Sportverletzung mehr gefürchtet als jede andere.

Die Zahl der Sportler, die sich mit einem gerissenen Kreuzband an einen Facharzt wenden, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Einer der Gründe hierfür dürfte darin liegen, dass die Anforderungen an Leistungssportler kontinuierlich steigen. Des Weiteren ist eine wachsende Beliebtheit von Freizeitsportarten zu beobachten, bei denen hohe Geschwindigkeiten erreicht werden (beispielsweise Carving-Skilaufen).

Muss bei einem Kreuzbandriss zwingend operiert werden?

Erfahrene Mediziner raten Sportlern und jungen Menschen fast immer zu einer Operation. Mit einem „Wackelgelenk“ ist die Wahrscheinlichkeit, einen Knorpelschaden zu erleiden, enorm hoch. Darüber hinaus kann es bei einem erneuten Zwischenfall zu weiteren Verletzungen am Meniskus und am Knorpel kommen. Lediglich bei alten Menschen, die bereits einen Knorpelschaden haben und keinen Sport treiben, kann von einer OP abgesehen werden.

Die am häufigsten angewendete Operationsmethode ist das Einsetzen einer Kreuzbandplastik. Bei diesem bewährten und risikoarmen Verfahren wird das Kreuzband durch ein Stück körpereigene Sehne, das beispielsweise aus der Semitendinosussehne oder der Patellasehne entnommen wird, ersetzt. Nach ungefähr sechs Wochen ist das eingefügte Sehnenstück fest mit dem Knochen verwachsen.

Wann ist der günstigste Zeitpunkt für eine OP?

Bevor eine Kreuzband-OP durchgeführt werden kann, muss das Knie abgeschwollen und schmerzfrei sein. Das Gelenk sollte wieder gebeugt und gestreckt werden können. Der Heilungsprozess kann durch eine physiotherapeutische Behandlung (z.B. Massagen oder Krankengymnastik) begünstigt werden. Im Regelfall dauert es zwei bis sechs Wochen, ehe das Knie bereit für eine OP ist.

Ein zu frühes Operieren kann zu Vernarbungen im Knie führen – deshalb ist es ratsam, zu warten, bis die erste Schwellung zurückgegangen ist. Notfalloperationen sind nur dann sinnvoll, wenn besondere Umstände (beispielsweise ein blockierter Meniskus) vorliegen. Hochleistungssportler werden mitunter wenige Tage nach einem Kreuzbandriss operiert – dies ist für den Normalbürger allerdings kein Massstab.


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Boxspringbett

Helfen Boxspringbetten gegen Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen gehören fraglos zu den unangenehmsten körperlichen Beschwerden, die es gibt. Wer bestimmte Tätigkeiten nur in Schonhaltung verrichten kann und Mühe hat, sich mit geradem Rückgrat auf einen Stuhl zu setzen, ist von seiner ursprünglichen Lebensqualität Lichtjahre entfernt.

Immer mehr Menschen versuchen, ihre Rückenschmerzen mithilfe eines Boxspringbettes zu lindern. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass der Marktanteil des „Boxspring“ bei neu verkauften Betten bereits im Bereich von 30 Prozent liegt. Nicht von ungefähr verzeichnen Internetshops wie silvano.ch, wo es exklusive Boxspringbetten zum besten Preis gibt, stetig steigende Besucherzahlen. Im folgenden Beitrag wollen wir der Frage nachgehen, ob die beliebten Schlafsysteme tatsächlich eine positive Wirkung bei Rückenleiden haben – und worauf es beim Kauf eines Boxspringbettes ankommt.

Spürbare Entlastung der Wirbelsäule

Ein positiver Aspekt von Boxspringbetten ist die Tatsache, dass der Rücken dauerhaft entlastet wird. Dies setzt allerdings voraus, dass der Unterbau einen Taschenfederkern besitzt. Dieser gibt punktgenau nach und sorgt dafür, dass sich der Rücken während der gesamten Liegezeit erholen kann. Die einzelnen Federn (‚Tonnentaschenfedern‘) haben die Form von kleinen Tonnen und sind in kleine Taschen eingearbeitet. Hierdurch wird eine optimale Festigkeit erreicht. Ein Einsinken des Körpers ist bei Boxspringbetten mit Taschenfederkern nicht möglich.

Anders verhält es sich bei Betten mit Bonellfederkern: Hier sind die einzelnen Federn durch Drähte miteinander verbunden. Der Druck verteilt sich auf eine grössere Fläche; man spricht daher auch von Flächenelastizität. Bei nächtlichen Bewegungen des Körpers gibt die Federung nicht punktuell, sondern in der gesamten Fläche nach oder schwingt mit. Wer Wert auf ein besonders weiches Liegegefühl legt, trifft mit einem Bett mit Bonellfederkern eine gute Wahl. Bei Rückenproblemen sind Boxspringbetten mit Bonellfederkern eher kontraproduktiv – vor allem dann, wenn man mehr als 100 kg wiegt.

Eine kurze Eingewöhnungszeit ist unumgänglich

Bis die schmerzlindernde Wirkung von Boxspringbetten spürbar wird, vergehen oft mehrere Tage. Mitunter können sogar einige Wochen ins Land gehen, ehe sich der positive Effekt bemerkbar macht. Häufig ist dies der Fall, wenn der Benutzer über Jahre auf einer zu weichen Matratze geschlafen hat und dann zu einem Boxspringbett mit einer härteren Matratze wechselt. Spätestens nach ein bis zwei Monaten kommen jedoch die Vorteile dieses Schlafsystems zum Tragen, sodass man nicht nur nachts, sondern auch tagsüber deutlich weniger Schmerzen verspürt.

Die Erfahrung zeigt, dass die Eingewöhnungszeit bei Senioren oftmals länger ist als bei 30- oder 40-Jährigen. Dies hat vor allem damit zu tun, dass alte Leute weniger flexibel sind als jüngere Menschen. Dies ist durchaus wörtlich gemeint: Die Anpassungsfähigkeit des Körpers lässt im Alter merklich nach. Hat man über Jahrzehnte auf einem herkömmlichen Bett mit Lattenrost geschlafen, kann es etwas länger dauern, bis der Rücken sich auf die neuen Gegebenheiten einstellt.

Dir richtige Abstimmung ist das A und O

Mehr als bei anderen Schlafsystemen ist es bei Boxspringbetten von grosser Bedeutung, dass die verschiedenen Komponenten optimal auf die Bedürfnisse des Schlafenden abgestimmt sind. Eine besondere Rolle spielt dabei die Matratze: Diese sollte in Zonen eingeteilt und mit mindestens 260 Federn je Quadratmetern ausgestattet sein. Nur wenn der Rücken an verschiedenen Stellen unterschiedlich stark abgefedert wird, tritt nach einiger Zeit eine schmerzlindernde Wirkung ein.

Auch der Matratzen-Topper kann individuell auf die Rückenprobleme des Schläfers abgestimmt werden. Bei der Wahl des Toppers kommt es in erster Linie darauf an, ob man einen eher ruhigen Schlaf hat oder sich nachts viel im Bett bewegt. Ist letzteres der Fall, kommt ein sogenannter Kaltschaumtopper infrage, der für eine punktuelle Druckentlastung des Rückens sorgt und rasch in seine ursprüngliche Form zurückkehrt. Topper aus Visco-Schaum haben den Vorteil, dass sie sich optimal der Körperform anpassen und so die Wirbelsäule entlasten. Solche Auflagen kommen jedoch nur dann in Betracht, wenn man sich im Schlaf wenig bewegt.


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Sauna

Sauna: Erholung für Körper und Seele

Die Sauna gilt gemeinhin als der bekannteste finnische Exportartikel. Untersuchungen zufolge setzen sich mehr als eine Million Schweizer regelmässig in die bis zu 100 Grad heisse Schwitzhütte, um die Seele baumeln zu lassen und den Kreislauf auf Trab zu bringen. Lesen Sie im folgenden Beitrag, welche Auswirkungen Saunabesuche auf die menschliche Gesundheit haben.

Ausschwemmen von Giftstoffen

Einer der grössten Vorteile des Saunierens ist, dass dabei Unmengen an Giftstoffen aus dem Körper geschwemmt werden. Bei einem einzigen Saunagang – dies entspricht etwa 15 Minuten – verliert der Körper fast einen halben Liter Schweiss. Die ausgeschiedene Flüssigkeit wird zunächst aus dem Blut gewonnen, welches dadurch minimal dickflüssiger wird. Später gleicht der Körper den Flüssigkeitsverlust aus, indem er dem Fett- und Bindegewebe sowie den Muskeln Wasser entzieht. Dieses gelangt ins Blut – und damit auch Giftstoffe aus dem Metabolismus, die sich im Gewebe abgesetzt haben. Diese Stoffe werden anschliessend über den Urin aus dem Körper gespült.

Experten empfehlen, erst nach dem letzten Saunagang zu trinken. Der Grund: Nimmt man während des Saunierens Flüssigkeit zu sich, wird der oben beschriebene „Ausschwemmprozess“ von Giftstoffen gestoppt. Da man beim Saunieren nicht nur Schlackenstoffe, sondern auch jede Menge Mineralien ausschwitzt, sollte man sich beim Trinken nicht zurückhalten. Am besten greift man zu Mineralwässern oder Fruchtschorlen.

Stimulation des Immunsystems

Beim Saunieren atmet man heisse Luft ein, was zur Folge hat, dass die Schleimhäute besser durchblutet werden. Der Körper beginnt in verstärktem Masse, Sekrete abzusondern. In diesen Sekreten befinden sich Abwehrstoffe gegen Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger. Die Immunzellen gelangen schneller in feine Schleimhautgefässe, und die Zahl der Abwehrzellen im Körper steigt rapide an. Das Schwitzen in der Sauna ist mit Fieber vergleichbar – auch hier werden Abwehrreaktionen eingeleitet, die die Zellneubildung anregen. Der Unterschied ist freilich, dass diese Reaktionen beim Saunieren absichtlich hervorgerufen werden.

Dass Saunabesuche eine positive Wirkung auf die Immunabwehr haben, ist mittlerweile auch wissenschaftlich erwiesen. Saunagänger, so legen es verschiedene Untersuchungen zu diesem Thema nahe, erkranken seltener an grippalen Infekten und haben weitaus niedrigere Fehlzeiten am Arbeitsplatz als Menschen, die nie in die Sauna gehen. Die Ergebnisse beziehen sich allerdings auf Personen, die eine original finnische Sauna besuchen. Eine der bekanntesten Einrichtungen dieser Art ist DIE SAUNA INSEL® im münsterländischen Dülmen.

Bessere Thermoregulation

Wer regelmässig in die Sauna geht, bekommt dadurch eine bessere Thermoregulation. Im Sommer kühlt der Körper leichter ab, im Winter werden die Wärmekapazitäten geschont. Dieser Effekt ist eine Folge der extremen Temperaturreize, denen man beim Saunieren ausgesetzt ist. Zwar steigt die Körpertemperatur trotz der enormen äusseren Hitze nur geringfügig an (in der Regel um ein bis zwei Grad Celsius) – um die Temperatur auf einem konstanten Niveau zu halten, muss der Körper aber einiges aufbieten: Die Haut beginnt zu schwitzen, um eine sogenannte Verdunstungskühle zu erzeugen. Das Herz pumpt unablässig Blut in die geweiteten Gefässe der Körperperipherie.

Ein sehr angenehmer Nebeneffekt des regelmässigen Saunierens ist, dass Wetterumschwünge einen geringeren Effekt auf den Körper haben. Die Muskeln reagieren bei plötzlichen Temperaturanstiegen oder -stürzen weniger gereizt. Vor dem Hintergrund des Klimawandels ist dies ein Punkt, dessen Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Darüber hinaus erhöht sich durch regelmässige Saunabesuche auch das Fassungsvermögen der Bronchien, sodass man tiefer und besser durchatmen kann. Schon nach etwa 6 Monaten regelmässigem Saunieren machen sich die beschriebenen Effekte bemerkbar.



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Übergriffe in Köln und Hamburg: Wie problematisch sind muslimische Migranten?

Die Übergriffe an Silvester 2015 in Köln, Hamburg und mehreren anderen deutschen Städten haben die Gesellschaft erschüttert.

Übergriffe in Köln in der Silvesternacht

In Köln wurden vor allem Frauen von Gruppen von über 500 jungen Männern vor allem aus Nordafrika (Marokko, Algerien, Tunesien) sexuell angegriffen und teilweise ausgeraubt.

Die Polizei war aufgrund der Größe der Täter schlicht überfordert, sodass sich eine Art rechtsfreier Raum entwickelte, der die Zahl der Taten weiter vermehrte. Anschließend gingen bei der Polizei rund 800 Anzeigen zu dieser Nacht ein.

Köln war kein Einzelfall

Relativ schnell nach den Vorfällen in Köln tauchten Berichte über ähnliche Übergriffe in der Silvesternacht in Hamburg auf. Hier wurden 195 Fälle, überwiegend Sexualdelikte, angezeigt.

Doch erst vor kurzem wurde ein BKA-Bericht veröffentlicht, der zeigt, dass auch in elf anderen Bundesländern junge Männer mit „arabischem Erscheinungsbild“ Frauen attackierten.

In Städten in Nordrhein-Westfalen, vor allem Köln, Düsseldorf und Bielefeld, wurden 384 sexuelle Übergriffe angezeigt, davon 116 in Kombination mit Eigentumsdelikten.

In Hessen wurden 31 Fälle registriert, in Bayern 27, in Baden-Württemberg 25, in Bremen elf und Berlin sechs.

Die Opfer sind fast ausschließlich Frauen, die Täter Männer im Alter zwischen 17 und 30 Jahren. Die meisten Opfer beschreiben die Täter durch ein „südländisches“ oder „arabisches“ Erscheinungsbild.

Woher kommen die Täter?

Die konkrete Feststellung der Herkunft der Tatverdächtigen ist in vielen Fällen schwierig, doch in Falle von Köln gibt es klare Aussagen von Augenzeugen marokkanischer Herkunft, die eine Vielzahl der Täter anhand ihres speziellen arabischen Dialekts als Marokkaner und Algerier erkannt haben:

– „Das waren alles unsere Leute.“

– „Sie können sicher sein, dass das stimmt. Ich beobachte das schon eine ganze Weile und es geht mir schwer auf die Nerven, was meine Landsleute hier abziehen. Diese Typen von denen ich spreche, lachen euch aus.“

Das letzte Zitat bezieht sich auf das deutsche Justizsystem, das viel zu lasch sei. Laut Szene-Insidern haben sich in den letzten Jahren viele Tausende Marokkaner über die Balkanroute nach Deutschland aufgemacht und sich erfolgreich als Syrer ausgegeben. Hinzu käme eine zweite große Gruppe, die nach kriminellen Zwischenstopps in Spanien oder Belgien nach Deutschland weitergezogen sei.

Gewaltforscher suchen nach Erklärungen

Selbst Fachexperten haben Probleme bei der Erklärung der Übergriffe und versuchen, den muslimischen Hintergrund der Täter möglichst auszuklammern. So sagte Andreas Zick, Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld vor kurzem in einem Radiointerview, dass es sich bei diesen Taten „im Kern um einen Sexismus handelt“. Religiöse Überzeugungen würden in der Regel von den Tätern erst nach der Tat als Motiv hinzugeschoben werden.

Dies ist vermutlich richtig, doch diese Suche nach der richtigen Begründung verkennt letztlich die Tatsache, dass die meisten Tatverdächtigen von Köln, Hamburg und Köln einen muslimischen Background haben und gerade in dieser Kultur ein völlig anderes Männer/Frauen-Bild herrscht als in der westlichen Welt herrscht, welchen den Sexismus nahezu gebärt. Wodurch die Täter letztlich genau motiviert waren – ob sie z.b. nicht in die Diskothek reingelassen wurden, etc. – mag an dieser Stelle sekundär sein, von Bedeutung ist doch der Sachverhalt, dass es sich um eine Gruppe aus einem bestimmten Kulturkreis gehandelt hat.

Andreas Zick zum Thema Kultur und Flüchtlinge:


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Kommt bald die Pille, die schlauer macht?

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Category : Arbeit , Denken , Gesellschaft

Bereits seit geraumer Zeit – Studien an Mäusen und anderen Tieren wurden schon in den 1980er Jahren durchgeführt – arbeiten Forscher an sogenannten „smart pills“, also Pillen, die einen schlauer machen sollen.

Es wurden Unmengen an Geld ausgegeben, doch noch immer gibt es die „Ohne Limit“-Pille nicht. Warum eigentlich nicht?

Wo bleibt die Pille, die schlauer macht?

Es ist nicht so, dass es keine Pillen dieser Art geben würde und diese nicht konsumiert werden würden. Adderall zum Beispiel, das eigentlich nur bei Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung verschrieben werden soll, wird von 8% der US-Highschool-Abgängern genommen – zu nichtmedizinischen Zwecken.

Dabei wurde bei einer aktuellen Studie festgestellt, dass Adderall keinerlei Verbesserung kognitiver Fähigkeiten jedweder Art verschafft. Viele, die Adderall einnehmen, glauben nur, dass sich ihre Leistung verbessert, wenn sie das Mittel nehmen (auch als sie ein Placebo bekamen).

Das neuere Medikament Provigil, das nur zur Behandlung von Narkolepsie zugelassen ist, wird massiv von Studenten und Geschäftsleuten genommen, die sich einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb verschaffen wollen.

Eine aktuelle Studie, bei der die kognitiven Fähigkeiten bei gesunden Erwachsenen auf Provigil und einem Placebo untersucht wurden, registrierte bei der Provigil-Gruppe zwar Verbesserungen bei räumlichem Arbeitsgedächtnis, Planungs- und Entscheidungsprozessen schwierigster Stufe sowie beim Gedächtnis für visuelle Mustererkennung.

Dennoch sind Fachleute der Meinung, dass sowohl Adderall als auch Provigil nicht mehr bewirken, als einen wach und bei der Arbeit zu halten (was letztlich auch Kaffee oder gewöhnliche Energydrinks tun). Die kognitive Leistung würde damit also nicht verbessert werden.

Interessanterweise wurden stimulierende Mittel mehr als 50 Jahre lang vom Militär eingesetzt – die Briten stoppten die Einnahme, weil die Mittel paranoid machen können.

Grundsätzliche Probleme

Ein riesiges Problem bei der Erstellung einer Pille dieser Art ist also die Sicherheit. Sowohl Adderall als auch Provigil können süchtig machen – alle momentan erhältlichen Medikamente dieser Art haben Nebenwirkungen.

Ein Problem prinzipieller Art ist die Tatsache, dass selbst wenn neue Neuronen gebildet werden, diese auch am Leben erhalten werden müssen. Man weiß z.B. mittlerweile, dass im Hippocampus, einer Region tief im Gehirn, die bei der Bildung neuer Erinnerungen von entscheidender Bedeutung ist, konstant neue Neuronen gebildet werden – die meisten sterben jedoch ab.

Körperliche Betätigung allein beispielsweise reicht nicht, um die neuen Neuronen am Leben zu erhalten, sie kann lediglich dazu führen, dass neue Neuronen entstehen. Erst durch mentales Training werden mehr Zellen am Leben erhalten, als produziert wurden. Beides in Kombination ist also ideal.

Damit die neuen Neuronen überleben, muss ihr Besitzer hart arbeiten, das heißt lernen. Dabei sind die schwierigsten Aufgaben am effektivsten. Die Anstrengung spielt also eine wichtige Rolle: Wir müssen nicht nur neue Dinge lernen, sondern diese müssen auch herausfordernd sein.

Ausblick

Und keine Pille kann dies allein schaffen. De facto zweifeln selbst Wissenschaftler, die in dieser Branche tätig sind daran, dass ein kognitiver Enhancer in den nächsten 50 Jahren überhaupt auf den Markt kommt.


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Kann Musik schlauer machen?

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Category : Gesellschaft , Musik

Nahezu jeder kennt den Mozart-Effekt: Die Annahme, dass Babys schlauer werden, wenn man ihnen – noch im Mutterleib – Mozart vorspielt.

Die „Mozart-Studie“

Diese Annahme basiert auf einer im Nature-Magazin veröffentlichten Studie aus dem Jahr 1993, bei der 36 College-Studenten (keine Babys!) entweder jeweils 10 Minuten in Stille saßen, sich aufgenommene Aufzeichnungen mit Instruktionen zur Entspannung oder Mozarts‘ Sonata für zwei Pianos in D Major anhörten:

Unmittelbar nach der Hörsitzung machten sie einen Test, bei dem man sich vorstellen muss, wie man ein auf einem Blatt Papier abgebildetes 3-dimensionales Objekt im Geist rotiert. Der Durchschnittswert bei Probanden, die in Stille saßen, lag bei 110 und bei denen, die sich Entspannungs-Instruktionen anhörten, bei 111. Bei den Mozart-Hörer lag dieser jedoch bei 119. Allerdings wiesen die Forscher in der Studie darauf hin, dass der Effekt nur 10 bis 15 Minuten anhielt.

Seitdem haben 20 andere Studien versucht, diese Studie nachzubilden. Das niederschmetternde Ergebnis: Im Durchschnitt konnte man nur eine Zunahme um 1,4 IQ-Punkte nach dem Hören von Mozart verzeichnen. Eine neue Studie fand überhaupt keinen Effekt.

Hören von Musik vs. Musik machen

Im Jahr 2014 wurde eine andere interessante Studie veröffentlicht: Dabei bekamen 144 Kinder im Alter von 6 Jahren ein ganzes Jahr lang entweder zusätzlichen Musikunterricht (Keyboard oder Gesangsunterricht), Theaterunterricht oder keinen zusätzlichen Unterricht.

Nach 9 Monaten verbesserte sich der IQ der Kinder der Musik-Gruppen viel stärker als bei den Kindern der anderen Gruppen. Der Wert der Kinder, die keinen zusätzlichen Unterricht erhielten, stieg um 3,9 Punkte (normaler Effekt bei der Einschulung), der der Theater-Gruppe stieg um 5,1 Punkte, der der Keyboard-Gruppe um 6,1 Punkte und der der Gesangsunterricht-Gruppe um 7,6 Punkte.

Die Studie wurde im Jahr 2011 wiederholt. Dabei nahmen 48 Vorschulkinder an einem von zwei verschiedenen computerisierten Trainings (2 Stunden täglich, 5 Mal die Woche für 4 Wochen) teil: entweder bildender Kunst oder Musik.

Das Ergebnis: Nur bei Kindern der Musik-Gruppe (und zwar bei 90% der Kinder dieser Gruppe) konnte eine Zunahme in verbaler Intelligenz festgestellt werden.

Und es gibt weitere Belege dafür, dass Musik sich positiv auf die kognitiven Leistungen auswirkt: Beim sogenannten Bridge Project bekamen hunderte Schüler aus zwei Schulen in London-Lambeth, einem Arbeiterviertel, Musik-Unterricht. Zuvor und danach wurden die Leistungen der Schüler in Mathematik und Lesen/Schreiben. Das Ergebnis: die Schüler, die am Musik-Programm teilnahmen verbesserten sich im Vergleich zur Kontrollgruppe, die keinen Musikunterricht bekam, 10 bis 18 Prozent stärker.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass das Hören von Mozart einen wohl nicht schlauer werden lässt, das Erlernen eines Instruments dagegen eventuell schon.


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